Das ist Frau G.

Gestern las ich “Warten auf Godot”. Ich musste feststellen, dass Estragon und ich uns in einer Hinsicht ähneln. Er vergisst. Wird aber stets von Wladimir an den mehr oder weniger vorhandenen Sinn seines Tuns und Daseins erinnert. Aber wie bin ich denn jetzt darauf gekommen?
Wie auch immer. Raum und Zeit schränkt mich ganz gewiss nicht ein. Ich lebe, wenn mir danach ist. Und dass ich vergesse liegt daran, Unwesentliches zu vermeiden.
Ich habe meine eigene Definition für Konsequenz. Ohne den eigenen Willen zu verlieren.
Manchmal sitze ich im Zug und fahre. Irgendwohin. Dann werden Blicke gelesen. Vielleicht nüchtern aus dem Fenster geschaut. Bestimmt selbstbewusst gelebt.
Und bis ich anfange auf Godot zu warten, weilt es sowieso noch lang.
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